Mix der Woche: Kim BrownBestandsaufnahme House

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Mixe gibt es wie Sand am Meer. Einige sind großartig. Mit diesem hier zeigen Kim Brown, dass in Househausen immer noch alles in Ordnung ist.

Eine Hälfte von Kim Brown ist Ji-Hun Kim, Chefredakteur dieses Magazins. Er sitzt mir am Schreibtisch direkt gegenüber. Sollte man auf die Erwähnung eines schönen Mixes verzichten, nur weil er praktisch vom Schreibtisch gegenüber kommt?

Eben.

Vor wenigen Tagen sprach ich mit Ji-Hun übers Auflegen, genauer: was mit Traktor, Remix-Decks und Effekten mittlerweile möglich ist. Sein Kommentar dazu: „Weißt du Benedikt, wofür das alles, wenn man doch auch einfach richtig gute Tracks für sich sprechen lassen kann, die keine Effekte nötig haben?“

Mit diesem Mix für FluxFM verleihen Kim Brown dieser Aussage, ganz unbewusst, Nachdruck. Völlig unaufgeregt findet hier eine Bestandsaufnahme des schönsten statt, was House derzeit zu bieten hat: deep genug für die heimische Couch, gediegen genug, um zu keinem Zeitpunkt zu überfordern, catchy und treibend genug, um einen Sonntagnachmittag bei Musik, Drinks und Sonne tanzend ins Endlose ziehen zu können. So geht House. Nämlich.

Tracklist:

  1. Gold Panda – Pink And Green
  2. Mr. Fingers – Nodyahead
  3. thatmanmonkz – Boogie Down ft. Erik Rico (Laurence Guy Remix)
  4. Sam Irl – Brothers
  5. Lawrence – Clouds And Arrows
  6. Rudolf C – Chez (Jacob Korn Remix)
  7. Trevino – La View
  8. Area Forty_One – Voyage
  9. Kim Brown – Gated Communities
  10. Midland – Outpost
  11. Von Spar – Breaking Formation (Axel Boman Remix)

Leseliste 22. Mai 2016 – andere Medien, andere ThemenThe Next Big Thing, Skateboard-Krise, eine böse Hausverwaltung und Literaturkritik

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