Kein Deep House, kein Modulargewichse, kein IDMHuerco S, Kaitlyn Aurelia Smith, Plaid: drei Alben, drei Meinungen

Roundtable-Huerco-Kaitly-Plaid-lead

Der erste hat House Music in Kansas City kennen gelernt, die zweite in Boston in einem Buchla-Synthesizer das adäquate Handwerkszeug gefunden, um ihre musikalischen Ideen umzusetzen, die dritten prägen seit den frühen 1990er-Jahren die britische Elektronik. Was die aktuellen Alben von Huerco S, Kaitlyn Aurelia Smith und Plaid zusammenhält, ist die simple Tatsache, dass ihr Sound unterschiedlicher nicht sein könnte. Huerco S – Brian Leeds – begann 2011 mit rohen Chicago-Blaupausen, entdeckte jedoch schnell jenen Sound für sich, der einst Berlin symbolisierte: von Basic Channel erfunden und auf Chain Reaction weiterentwickelt. Dass die Beats mit der Zeit immer spärlicher wurden, ist da keine Überraschung. Spätestens die EP „Railroad Blues“ von 2015 präsentierte Leeds als neue treibende Kraft in einem klar definierten Klangspektrum, das eigentlich bereits seit längerer Zeit als ausdefiniertes, museales Genre galt. Kaitlyn Aurelia Smith beweist auf ihrem dritten Album: Es ist tatsächlich möglich, einem modularen Synthesizer mehr zu entlocken als die üblichen Bleeps und Blops. Anstatt sich in immer komplexeren Patches und Experimenten zu verlieren, zeigt sie mit ihrer brillanten Platte, dass man auch solche Instrumente zähmen kann. Man muss nur die musikalische Vision und kompositorische Ideen haben. Ein großes und wichtiges Album. Ed Handley und Andy Turner – Plaid – gehören zur „Generation Warp 1.5“ und schrammen seit 1991 kategorisch und mit viel Emphase am Dancefloor immer wieder knapp vorbei. Und überraschen auf ihrem neuen, 16. Album mit Tracks, die, wie aus der Zeit gefallen, so vielleicht auch schon 1995 hätten erscheinen können. Das mag man für überholt halten oder aber für den genau richtigen Move im noch richtigeren Moment. Christian Blumberg, Kristoffer Cornils und Thaddeus Herrmann haben sich die drei Alben angehört.

Huerco S - Artwork

Huerco S – For Those Of You Who Have Never (And Also Those Who Have), ist auf Proibito erschienen.

Huerco S – For Those Of You Who Have Never (And Also Those Who Have)

Kristoffer Cornils: Überrascht vermutlich niemanden: Huerco S macht statt muffigem House jetzt Ruckel-Ambient, der an Mitt-90er Oval-Alben erinnert. Finde ich geil und mehr kann ich auf Anhieb kaum sagen. Ihr?

Thaddeus Herrmann: Aquariums-House ohne House. Also nicht Tiefsee à la Drexciya, aber mindestens so mysteriös. In Teilen.

Christian Blumberg: Es klingt irgendwie japanisch, wahrscheinlich wegen der Loops und ihren symmetrischen Figuren. Hat mehr mit Susumu Yokota oder H Takahashi zu tun als mit dem von Huerco S selbst in Spiel gebrachten GAS-Projekt von Wolfgang Voigt. Gar nicht so immersiv, sondern sehr leicht. Es geht hier mehr um diese wattierten Oberflächen als um Deepness, oder?

Kristoffer: Ja. Beziehungsweise vielleicht um Loops als eine Art Trägermedium für Erinnerungen. Denn auch wenn die Beats sich zurückgezogen haben: Patina haftet auch dieser Musik an. Irgendwer wird das schon unter Hypnagogia oder vielleicht Retromania verschlagworten.

Thaddeus: Japan finde ich ein gutes Stichwort, das war mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Vielleicht ist ja Ambient der neue oder wahre Buddhismus.

Christian: Bemerkenswert ist jedenfalls, dass Huerco S schon nach so wenigen Veröffentlichungen in so eine Art „klassische Phase“ übergeht. Der fing ja mit einem vernehmbaren Innovationswillen an, war dann ganz schnell bei Deephouse und Dubtechno und macht jetzt so einen Meditationsgarten von Ambientalbum. Sehr zielstrebig, der Mann.

Huerco S - Portrait

Huerco S

Huerco S Portrait 02

... rauchend in Japan

Thaddeus: Es ist doch eigentlich eine gute Idee, sich nicht zu lange mit Deep House aufzuhalten. Führt ja zu nichts. Aber dieser Track jetzt, „Kraanvogel“, das ist die ganz klassische Chain-Reaction-Schule, ca. ab CR 17. Also: Spätwerk!

Kristoffer: Naja, nun kommt der aber auch aus der Einöde, sprich er hat mit Zuhausehör-Techno angefangen. Es überrascht also, wie ich am Anfang schon meinte, nicht unbedingt. Siehe auch DJ Richard, das ist die gleiche Verlaufskurve. Ich frage mich nur: Warum existiert die überhaupt? Erst Outsider-House, dann Feierabend-Eskapismus. Was sagt uns das über dieses - vor drei Jahren mal - innovative Nicht-Genre? Setzt jetzt die Coffeetableisierung dieser Ästhetik ein?

Christian: Seit dieser Outsider-House nicht mehr so hype ist, kann man die Musik irgendwie besser hören als noch vor drei Jahren. Denn vieles, was genannt wurde, war ja im Prinzip auch nur Ambient-House plus Rauschen. Will sagen: Da war oft wenig Außenseitertum, aber viel akustische Kulisse zum angenehm innerlichen Einsacken.

Kristoffer: Das ist vielleicht eine Frage zur Platte: Wann lässt die sich am besten hören? Bei mir ganz klassisch zum Sonntagmorgenblues – wie eben auch Oval mit „Systemisch“ oder „94diskont“. Die Welt dreht sich langsam, Kaffee läuft durch und alles ist ganz okay oder tut zumindest nicht sehr weh.

Thaddeus: Der Satz muss doch lauten: Die Welt dreht sich langsam, der Kaffee läuft durch und die CD hakelt. Wollen wir nochmal anfangen und lieber „Systemisch“ hören?

Christian: Beschwerden über hakelnde CDs hört man ja nicht mehr so häufig. Aber die neue Huerco S macht sich sicher gut als CD: dreht sich, läuft lange und die Musik hat durchaus diese Mikro-Dynamiken, derenthalben manche Leute nicht streamen wollen. Müssten wir vielleicht wirklich von CD hören?

Kristoffer: Ich muss erst mal gar nichts. Wer hört denn noch CDs? Gibt es hier überhaupt eine Medienfrage?

Ein Track fängt in medias res an und hört genauso abrupt auf, das fand ich ganz spannend – sehr unambient.

Thaddeus: Absolut. Stört mich aber auch nicht. Reißt einen eher raus, was gut und besser ist als das klassisch-ambiente Einlullen.

Kristoffer: Das und die Schmirgelpapierhaftigkeit der Sounds – das hält mich dann doch schon eher bei Stange als Markus Popp mit seinen Oval-Platten. Wobei das Nicht-bei-Stange-Halten da den Reiz ausmacht, wenn sich von Reiz sprechen lässt.

Thaddeus: Popp, Huerco, Eno. Wer macht das Rennen auf dem Musik-Olymp?

Kristoffer: Eno ist doch busy damit, Israel zu boykottieren. Hat jemand die Neue gehört? Ich nicht.

Thaddeus: Oh ja, die ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber nicht schlecht, sehr versöhnlich im Ausgang, streckenweise aber auch amtlich anstrengend. Der … der singt! Wenn Bryan Ferry das wüsste!

Kristoffer: Das ging doch schon auf diesem furchtbaren Kollaborationsprojekt mit Karl Hyde schon nicht gut. Oder sonst, generell und allgemein. Huerco S hält jedenfalls brav die Fresse. Der will den Klang für sich sprechen lassen. Der sagt zwar recht wenig, ist aber eloquent darin.

Thaddeus: Huerco ist aber auch brav auf die Fresse. Das mag ich am meisten.

Album bei iTunes

Kaitlyn Aurelia Smith - Artwork

Kaitlyn Aurelia Smith, EARS, ist auf Western Vinyl erschienen.

Kaitlyn Aurelia Smith – EARS

Kristoffer: Wer nicht die Fresse hält: Kaitlyn Aurealia Smith. Ich bin erst durch Floating Points auf sie aufmerksam geworden und dachte mir: Klar, ergibt Sinn, dieselben knubbeligen Synthie-Chords, gleichzeitig bebrillt und trotzdem verballert. Mittlerweile aber denke ich mir, dass „EARS“ das Album ist, das „Elaenia“ nicht sein konnte. Wo der talentierte Mr. Shepherd nämlich die Brasilia-Jazz-Blaupause von Azymuth durchbonoboisiert – versteht mich nicht falsch, sehr angenehme Platte – habe ich hier zweierlei: Formstrenge und Fickgeberei auf Konventionen. Wenn ich Konventionen sage, dann meine ich damit das nackenbärtige Diktat, dass so ein Buchla-Synthie für gewöhnlich höchstens klappern, fiepen und kreischen darf. Smith hat mehr mit Suzanne Ciani gemein als mit einem Frank Bretschneider, der den inneren Xenakis rauslässt. Ihr merkt, ich bin schon so ein bisschen verliebt kleinerdrei.

„Vor lauter Tollsein kriegt man gar nicht mit, wie langweilig das eben auch ist.“ (Christian)

Christian: Schön gesagt. Ich fange nochmal eine Stufe darunter an, wenn ich darf: modulare Synthesizer, Holzbläser, dazu dieses postmoderne Songwriting. Klingt alles fantastisch. Mich würde interessieren, ob irgendwo eine Kritik erschienen ist, die das nicht gefeiert hat. Und da läge sozusagen mein Einwand: Die Platte macht einfach zu viel richtig, nämlich alles. Zum Beispiel im Track „Envelop“. Da spielen Holzflöten so kleine Glissandi, ähnlich wie die in Disney-Filmen aus den 50ern immer dann benutzt wurden, wenn süße Tierchen zum Tagesanbruch durch den Wald hüpfen. Aber bei Smith klingen nicht mal solche Flöten kitschig! Hier wird sozusagen alles in den Bereich des guten Geschmacks eingemeindet. Ich finde nicht eine Sekunde, in der diese Platte mal streitbar wäre – und sei es auch nur in einem winzigen Detail. Es gibt keine. Und das Ergebnis ist quasi das Radiohead-Phänomen: Vor lauter Tollsein kriegt man gar nicht mit, wie langweilig das eben auch ist.

Kristoffer: Persönlicher Affront gegen mich, keine Frage. Aber: Das finde ich gerade das Tolle daran. Denn natürlich mag das gefällig sein – so gefällig wie die Ghibli-Filme, die sie als Inspiration nennt – aber Himmel, nenn’ mir doch eine Modularwichsplatte mit Jazz-Elementen aus den letzten, hm, zehn Jahrzehnten, die sich trauen würde, so gefällig zu sein. So Enya-like einsteigt und das durchzieht bis zum Ende? Der Jubel ist gerechtfertigt.

Christian: Aber ist „wie Enya klingen“ momentan nicht auch konsensuell gerne genommen?

Kaitlyn Aurelia Smith Portrait

Kaitlyn Aurelia Smith

Thaddeus: Ey, Jungs. Was geht!?

Kristoffer: Offensichtlich ein kontroverses Thema, hustsprotz. Obwohl wir da vielleicht genauso nerdig drauf sind wie die, die das feiern oder haten. Frage: Wieviel Pop steckt darin für Leute, die keine Richard-Devine-Platten im Schrank stehen haben?

Thaddeus: Die Frage hättest du Daphne Oram stellen müssen.

Kristoffer: Ich google sie kurz mal. Wenn ich eine E-Mail-Adresse finde, dann mach ich das.

Christian: Viele Grüße!

Kristoffer: Ah, Shit, tot. Thaddi, jetzt sag mal bitte was Substanzielles, der Christian ärgert mich.

„Smith hat keine Modularwichserei nötig.“ (Thaddeus)

Thaddeus: Ich würde mal noch zehn Etagen weiter unten anfangen. Ich finde das ja hoch sympathisch, bin immer wieder so durchgerauscht und habe versucht, mir selbst kluge Fragen zu stellen. Nur sind mir keine eingefallen. Die Modularwichserei, die du ins Spiel gebracht hast, ist das entscheidende Stichwort. Die hat sie gar nicht nötig. Sie lässt sich den Umgang mit dem Instrument nicht aus der Hand nehmen, sondern begreift den Buchla einfach nur als Tool. Sie macht Musik, ihre Musik. Wenn nicht jedwede Demonstration eines modularen Synthesizers in einem ewig gleichen und nervigem Fiepen und Piepen eskalieren würde, wäre unsere Welt sowieso viel toller! Es ist doch so: Hätte man bei der BBC die Eier, den Radiophonic Workshop wieder aufzusetzen, dann würde Frau Smith die Chefin werden und die nächsten 375 Staffeln Dr. Who wären zumindest musikalisch gerettet. Und in der Mittagspause setzt sie sich in den Innenhof, trinkt Tee mit Mary Anne Hobbs und macht jeden Sommer so eine Platte. Deal?

Kristoffer: Heutzutage nennt sich das „hart gönnen“. Und das bei so einer zarten Platte. Ich habe die oft bei Spaziergängen im Park gehört und dabei vielleicht meinen inneren Großvater umarmt. Aber das reicht mir völlig aus. Zudem ich wie gesagt denke, dass es angesichts des Buchla-Comebacks wirklich toll ist, dass da jemand nicht versucht, den Knisterknirsch neu zu erfinden, sondern sinnvolle Strukturen zu schaffen, Geschichten zu erzählen. So postmodern wie Christian finde ich “EARS” nämlich keineswegs.

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Thaddeus: Ich hätte deinen Opa eher in die Moog-Fraktion gesteckt, aber gut.

Kristoffer: Nee, der hat höchstens am Volksempfänger gedreht, nicht aber an Analog-Synthies.

Christian: Stichwort Opa. Plaid?

Plaid-Artwork

Plaid, The Digging Remedy, ist auf Warp erschienen.

Plaid – The Digging Remedy

Kristoffer: Genau. Ich bin in den Neunzigern aufgewachsen, nicht aber dort hängengeblieben. Erklär’ mir doch bitte mal jemand Plaid.

Thaddeus: Plaid ist für mich die so ziemlich klassischste Warp-Klassik, die man sich vorstellen kann. Erst haben sich Ed Handley und Andy Turner zusammen mit Ken Downie „The Black Dog“ ausgedacht. Das war schon wichtig für die damalige Zeit, in der so viele Zünglein an diversen Waagen über die Zukunft entschieden. Ohne Ken, also als Plaid, hat sich der Sound der beiden dann sachte immer mehr gedreht. Dabei haben sie auch viel Unwichtiges veröffentlicht, aber gerade die frühen Platten – „Not For Threes“, vor allem aber „Rest Proof Clockwork“ sind immer noch fantastisch. Und dieses neue Album hier klingt für mich genau so. Wie früher. Das kann man langweilig finden, irgendwie rückwärtsgewandt, aber das kratzt mich nicht. Sonst könnte ich ja auch Huerco S nicht so feiern. Plaid waren und sind immer sehr poppig, sehr ausgeschmückt. Leicht barock-perückt. Aber so sind die beiden eben. Die machen ihr Ding und sind dabei nicht sonderlich gesprächig. Ich habe die in den 90ern mal interviewt. Das war sehr zäh. Lag vielleicht aber auch dran, dass ich aus lauter Aufregung einen Tag zu früh nach Hamburg gefahren bin und das persönliche Gegenüber so schlicht verpasst habe.

Christian: Ich habe Plaid auch zum ersten Mal in den späten 90ern gehört, da gab es noch gefühlte Gräben zwischen Rave und Indie. Die verliefen jedenfalls durch Provinz-Schulhöfe. Und Plaid schienen mir damals große Versöhner. Aber heute weiß ich nicht wirklich, was ich damit noch anzufangen habe. Denn Plaid klingen 2016 ja wirklich genau wie damals. Ich gehe aber gar nicht mehr zur Schule.

Kristoffer: Ich weiß auch nicht recht, was ich zu dieser Musik machen soll. Zu Hause mit meiner Warp-gebrandeten Bong im Androidenkostüm auf der Couch chillen und so Dinge denken wie: Schon krass, wie das Internet sich auf die conditio humana ausgewirkt hat? Tanzen geht ja nicht. Braindance, hä? Naja. Es greift mich so gar nicht. Es plinkern nur Signale raus, die sich für mich aber nicht zu einem kohärenten Ganzen zusammensetzen.

Thaddeus: Ich übersetze dir das. Das ist wie Richard Devine, nur ohne den Wahnsinn.

Kristoffer: Ja, sag ich doch, es langweilt mich.

Thaddeus: Manno!

Plaid Portrait

Plaid / Foto: Eva Vermandel

Kristoffer: Ich habe den ganzen Warp-Kram ja eh erst rückwärts aufgearbeitet (und eventuell verstanden), insofern frage ich mich hier noch dringender als du dich bei Smith: Was soll das denn, so anno 2016?

Thaddeus: Errrmmm, tja. Schuster, bleib’ bei deinen Leisten? Neee. Doch besser Eno fragen? Ich weiß gerade auch keinen Rat. Das ist so freundlich verspielt. Ich mag das. Muss ja nicht immer alles bäng bäng oder ommm ommm sein. Plaid sitzen so zwischen diversen Stühlen in der Historizität der Rave-Vergessenheit. Da sollte man einfach dankbar sein, finde ich. Hört doch mal: fast ein Rave-Piano!

Kristoffer: Aber wenn ich den Chillout-Room rehabilitieren möchte, dann doch lieber mit der neuen Christian Naujoks, die ist so toll Durutti-Column-mäßig mit ihren flirrigen Waber-Gitarren. Das hier aber ist semi-erratische Nostalgie. Beinahe-Rave-Piano im Clicks’n’Cuts-Treatment. Hust, IDM, hust. Joa, ne. Okay. Naja. Ich meine, ganz ehrlich, Thaddi: Du bist nicht nur damals in Hamburg einen Tag früher dran gewesen als die.

Thaddeus: Blush. Leider hat unser CMS keine Emoticons.

Kristoffer: Dann lasst es uns doch trotzdem mal versuchen: Wenn ich diese Platte mit einem Emoji bewerten müsste, dann vielleicht mit dem Kugelfisch. Irgendwie Potenzial da, aber so richtig dick auch nicht, und obendrein innen recht hohl.

Thaddeus: Ok. Hören wir jetzt noch fünf Stunden die neue Autechre und trinken japanischen Schnaps? Hätte da noch ’ne Flasche.

Kristoffer: Bloß nicht, sonst kommt noch Richie Hawtin vorbei.

Christian: ’Tschuldigt, ich habe gerade nicht zugehört. Ist schon vorbei?

Kristoffer: Sieht so aus. Klingt auch so. Sorry, Plaid.

Album bei iTunes

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Plattenkritik: Bracken – High PassesDroben Knall und Fall und die Abfahrt vom Freund