Das Imperium schlägt zurückÜber »Avengers: Age of Ultron« und den neuen Disney-Größenwahn

Avengers Age of Ultron alt start

Mit den Übernahmen von Pixar, Marvel Studios und Lucasfilms/Star Wars wurde Disney im Laufe der vergangenen Jahre zu einem der größten Unterhaltungsimperien der Welt. Spätestens seitdem plagt Comic- und Kinofans die iPhone-Frage: Wie will und kann man kritisch gegenüber einem proprietären Größenwahn sein, wenn das Produkt perfekt produziert, bis ins kleinste Detail durchdacht und überzeugend gemacht ist? Mit dem morgen in den Kinos startenden Blockbuster-Highlight Avengers: Age of Ultron untermauert das Disney-Imperium den Anspruch, für die nächsten Jahre die Messlatte im Sektor Highend-Unterhaltung zu bleiben. Ein Clusterfuck par excellence, denn im Marvel-Universum wird eine bis ins letzte Detail verzahnte Superhelden-Welt geschaffen, die weitaus mehr Bindung fordert, als nur ein Ticket für einen Abend zu kaufen. Über eine Medienökonomie und einen Film, die zur Zeit noch mehr Fragen aufwerfen, als Antworten liefern.

Die Welt ist verdammt kompliziert geworden im 21. Jahrhundert. Wer ist böse? Wer ist gut? Kann man heute überhaupt von Subkulturen sprechen in einer Zeit, in der Underground-Musik durch Energydrink-Hersteller finanziert wird, in der Firmen wie Nike subversiv-alternative Kulturen wie das Skateboarding für sich vereinnahmen oder wenn man verbittert feststellen muss, dass die größten Elektromärkte Saturn und Media Markt zur ein und derselben Metro-Gruppe gehören? Wie können so „nette“ Firmen wie Google, Apple oder Facebook einen ausspionieren wollen? Und statt dass Regierung und Geheimdienst Bürger schützen und aufklären, werden in konspirativen Versammlungen dubiose Deals mit oben genannten Firmen abgeschlossen. Wie kann das sein? Das Leben als Spionagethriller. Vertrauen, cool, aber wem?

Das 21. Jahrhundert wird allmählich zu einem Jahrhundert des Skeptizismus, dem mit Dialektik oder kritischer Theorie kaum mehr beizukommen ist. Das Gleiche gilt auch für die Unterhaltungskultur und dennoch analysierte Theodor Adorno seinerzeit schon auf der ersten Seite seines berühmten Aufsatzes zur Kulturindustrie: „Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit. Film, Radio, Magazine machen ein System aus. […] Die augenfällige Einheit von Makrokosmos und Mikrokosmos demonstriert den Menschen das Modell der Kultur: die falsche Identität von Allgemeinem und Besonderem. Alle Massenkultur unterm Monopol ist identisch, und ihr Skelett, das von jenem fabrizierte Gerippe, beginnt sich abzuzeichnen.“

Monopol-Netzwerk

Die Unterhaltungsindustrie ist verdammt kompliziert geworden im 21. Jahrhundert. Meine, wie viele andere Kindheiten wahrscheinlich auch, spielten sich ja in etwa so ab. Das erste Mickey-Mouse-Heft bekam man mit drei oder vier. Kurz darauf entdeckte man die großartigen Star-Wars-Abenteuer und bastelte sich Lichtschwerter aus Gartenschläuchen und setzte sich Wassereimer auf den Kopf, um das Darth-Vader-Asthma möglichst stilecht nachzuahmen. Irgendwann, ab der vierten Klasse, die ersten Marvel-Hefte: Iron Man, Spider-Man, Hulk. Superhelden-Comics lieferten dem kleinen Popkunden erstmalig narrative Komplexität. Wer mit wem? Wer gegen wen? Wann, wer mit wem zusammen gegen den anderen? Und wieso wird der Gute auf einmal böse?

Der in Oceanside, New York geborene Robert Iger (64) ist seit 2000 Präsident der Walt Disney Company. Im Jahr 2005 übernahm er zudem den Posten des CEO von Michael Eisner, der bis dahin 21 Jahre lang die Geschäfte von Walt Disney leitete. Zu Eisners großen Erfolgen zählen unter anderem Der König der Löwen und Die Schöne und das Biest. Alles Filme, die seinerzeit einen Teenagerjungen nur krampfhaft ins Kino motivierten. Cool ging anders. Am Ende soll Eisner sich vor allem mit dem Walt-Disney-Abkömmling Roy E. Disney und Steve Jobs (damals CEO von Pixar) überworfen haben, was wiederum zu seinem Ausstieg führte.

Seit dem Einstieg von Robert Iger haben sich Gesicht und Ausrichtung von Disney enorm gewandelt. Dies geschah vor allem auch durch Übernahmen anderer erfolgreicher Entertainment-Marken. Zunächst wurden 2006 die Pixar Animation Studios (Toy Story, Monster AG, Findet Nemo) für 7,4 Mrd. Dollar übernommen. Der Deal soll auch deshalb erst zustande gekommen sein, weil sich Steve Jobs mit Robert Iger persönlich weitaus besser verstanden habe als mit Eisner. Durch die Übernahme wurde Steve Jobs größter Einzelaktionär bei Disney mit 7,7% Anteilen, die seit seinem Tod 2011 von einer eigens dafür gegründeten Stiftung verwaltet werden. Drei Jahre später wurden für vier Milliarden Dollar die Marvel Studios gekauft und das Überraschungsmoment war Ende 2012 besonders groß, als die Walt Disney Company Lucasfilm und damit das Über-Franchise Star Wars übernahm und George Lucas auf einen Schlag um 4,05 Milliarden Dollar reicher machte. Womit sich ein weiterer lang geöffneter Kreis wieder schloss: Pixar startete nämlich 1979 als Grafik-Division in der Computerabteilung von Lucasfilms. Nun war alles wieder unter einem Dach versammelt. Eines mit zwei riesigen schwarzen Ohren.

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Große Helden, große Ratlosigkeit. Die Avengers haben es diesmal mit einem besonders tückischen Gegner zu tun.

Seit ein bisschen mehr als zwei Jahren also gehören die großen Helden der Kindheit Disney (eine vor zehn Jahren unvorstellbare und absurde Situation). Und vor allem beim Marvel-Franchise bemüht man sich seit 2009 um eine besonders komplexe Verquickung aller Superhelden-Charaktere und ihrer Geschichten. Referenzen hier, Anspielungen dort. Kurz: Wer im Thema drin bleiben will, sollte alle Filme gesehen haben. Auch wenn man vielleicht gar kein Fan von Captain America ist – wer etwas über die Geschichte des Geheimdiensts S.H.I.E.L.D erfahren will, muss sich auch transusig-patriotischen Militär-Doping-Quatsch geben können. Bindung verpflichtet. Das ist mit Apple-Produkten nicht anders, aber dazu später mehr.

In diesem konstanten Release-Reigen sind die 2012 erstmalig in Erscheinung tretenden Avengers so etwas wie das Champions-League-Finale, die Kulmination aller einzelnen Handlungsstränge von Thor, Iron Man bis Captain America in einer orgiastisch-narzisstischen Blockbuster-Explosion. Regisseur dieses „Real Madrid der Superhelden“ ist Joss Whedon. Neben dem ersten Teil drehte er zuletzt die TV-Serie Agents of S.H.I.E.L.D, was für noch mehr Grundrauschen im Marvel-Methadon-Trip sorgen sollte. Joss Whedon hat nicht nur die Serie „Buffy“ erfunden, er gilt auch als ausgesprochener Nerd, zeichnete selber schon Comics und genießt auch unter eingesessenen Comic-Con-Freaks Achtung. Das neue Disney-Imperium versteht es unterdessen gut, die „alte Basis“ bei Laune zu halten.

Auch bei Bekanntgabe des in diesem Winter erscheinenden neuen Star-Wars-Films raunten die Fans vor Begeisterung, als bekannt wurde, dass nicht nur der retrofuturistisch beflissene J.J. Abrams (Lost, Super 8, Star Trek) die Regie übernehmen würde, sondern auch ein Großteil des Original-Casts inklusive Carrie Fisher (Prinzessin Leia), Harrison Ford (Han Solo) und Mark Hamill (Luke Skywalker) an Bord geholt werden konnten. Doch damit nicht genug: Abrams dreht zudem auf „echtem“ Film und John Williams wird wie damals den Score komponieren. Mutiger Progress und Neubeginn sehen anders aus. Für Traditionalisten indes ein lang gehegter Traum, der wahr wird. Solch ein Unternehmen untergräbt sogar geschickt Jahrhunderte alte Generationskonflikte zwischen Vätern und ihren Söhnen.

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Startbereit: Scarlett Johansson als Schwarze Witwe

Hausgemachtes Problem

Nachdem im ersten Teil der Avengers New York halb verwüstet wurde (die Welt dafür aber gerettet), wurden die Individualisten Thor (Chris Hemsworth), Iron Man (Robert Downey Jr.), Hulk (Mark Ruffalo), Captain America (Chris Evans), Hawkeye (Jeremy Renner) und Black Widow (Scarlett Johansson) zum eingeschworenen Team und beschützen als die Avengers seither die Welt vor Bösewichten. Sie hängen zu Beginn des zweiten Teils im Stark-Hochhaus ab, das mittlerweile zum Avengers-Hauptquartier umfunktioniert wurde. Der Geheimdienst S.H.I.E.L.D ist nicht mehr existent und der Milliardär und Erfinder Tony Stark/Iron Man möchte seinen Beitrag zur globalen Sicherheit leisten und gräbt das eingemottete Programm Ultron aus: eine komplexe, künstliche Intelligenz, die die Welt vor der großen Bedrohung schützen soll.

Der Plan geht schief, als der ziemlich kluge und sogar mit zynischem Humor ausgestattete Ultron als Ursache für den Weltuntergang die Menschheit ausmacht (fair enough!) und nun mit allen Mitteln versucht, diese auf eigene Initiative hin auszurotten. Der mächtige Endgegner ist diesmal also hausgemacht und Analogien zu realen Bedrohungen wie Cyber War, NSA und Internetüberwachung tun sich auf, als sich herausstellt, dass Ultron dezentral-viral funktioniert, sich in jede Maschine einpflanzen kann und gar nicht so leicht auszulöschen ist, wie von den Erschaffern Stark und seinem Laborpartner Bruce Banner/Hulk gewünscht. Ultron wird rasant zu einem globalen Problem und die Avengers sind nicht mehr nur patriotisch-amerikanische Helden, sondern müssen diesmal auch in Südafrika, Südkorea und Osteuropa mit reichlich Kolleteralschäden Ultron und seinen Schergen Paroli bieten.

Joss Whedon schreckt der Dramatik willen selbst vor eindeutigen 9/11-Referenzen nicht zurück. Ein Statement: Als der grüne Hulk in heller Rage ein Hochhaus zerstört – das darauf in sich zusammenfällt – und die Stadt in einer riesigen Staubwolke versinken lässt, sind Menschheit und Medien traumatisiert und voller Skepsis: Wie können die Avengers so etwas Böses tun? Aber auch die Vertrauensbasis und Harmonie innerhalb des Teams ist zerrüttet. Das Starensemble geht sich auf den Sack. Jeder zweifelt an sich, dem anderen und am Ende ist sich doch jeder selbst am nächsten. Die selbstgeschaffene Büchse Pandoras Ultron wird zu einer Art Gruppentherapie. Zu einem Outdoor-Manager-Dschungelcamp ohne José Mourinho, dafür mit standesgemäßen Setting. Dass dabei die Effekte noch grandioser und prolliger, die Ausmaße der Zerstörung noch gewaltiger und weitflächiger sind als beim Vorgänger, spiegelt dabei durchaus die Ambitionen des Disney-Imperiums und des Marvel-Universums wider. Und spätestens nach dem Gucken von Avengers: Age of Ultron wird man das Gefühl nicht los, dass das alles jetzt erst richtig losgeht – die Sache mit Marvel.

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Die Katze ist aus dem Sack: Bruce Banner (Mark Ruffalo) und Tony Stark (Robert Downey Jr.) haben ein Monstrum geschaffen.

Der Blockbuster ist verdammt kompliziert geworden im 21. Jahrhundert. Denn seit einigen Jahren hat das Blockbuster-Kino ein Identitätsproblem. Das Feuilleton und der Konsument widmen sich neuerdings lieber epischen TV-Serien als dem Popcorn-Kino. Das Problem des Blockbusters: In sich geschlossene Zweistunden-Geschichten sind zwar fein, aber für die Hingabe eines wirklichen Fans braucht es die lange Ausholbewegung, die Verknüpfung und das Meta. Die Filme der Marvel Studios haben sich seitdem zu einer Art seriellen Blockbuster-Kino entwickelt. Wie eingangs erwähnt, wird es schwierig, den zahllosen Parallelhandlungen zu folgen, wenn nicht jeder einzelne Film des Franchise gesichtet wurde. Mit Quicksilver taucht zum Beispiel ein Charakter auf, der auch im letzten X-Men eine wichtige Nebenrolle spielte und die Cameo von Stan Lee ist auch hier so sicher wie das Krippenspiel beim Weihnachtsgottesdienst. Es wird ein Universum geschaffen, das durch Komplexität und Charakterdichte punkten will, aber teilweise jetzt schon an seine Grenzen gerät. Avengers: Age of Ultron ist dicht, manchmal zu dicht. Gags und Zoten reihen sich noch zackiger aneinander als beim Vorgänger. Alles muss noch eine Spur größenwahnsinniger und breiter. Ein Bilderrausch, Tunnelblick via 3D-Brille, audiovisuelle Überdosis. Masse statt Pointe. Hat sich so Alexander DeLarge in Uhrwerk Orange gefühlt?

Neues Franchise-Kino und die iPhone-Frage

2018 und 2019 werden die nächsten (und voraussichtlich finalen) Teile der Avengers-Saga in die Kinos kommen. Dazwischen erscheinen Captain America: Civil War (Mai 2016) und Thor: Ragnarök (November 2017). Demnächst werden zudem zahlreiche neue Marvel-Helden eingeführt. Ant-Man, Gambit, Deadpool, Black Panther, Captain Marvel und Dr. Strange werden in naher Zukunft ihre Premieren feiern. X-Men, Wolverine und die Guardians of Galaxy bekommen ebenfalls Fortsetzungen. Die Fantastic Four wurden nach 2005 und 2007 (damals noch mit Chris Evans, der aber heute Captain America ist) mit komplett neuem Team verfilmt (Start: August 2015) und vor einigen Monaten konnten sich sogar Sony Pictures und Marvel Studios bezüglich Spider-Man einigen. Auch der Spinnenmann wird neu verfilmt und bekommt nach Tobey Maguire und Andrew Garfield seinen dritten Hauptdarsteller in nur zehn Jahren.

Der Clou: Die Marvel Studios dürfen von da an den „neuen“ Spider-Man, der bis dahin exklusiv bei Sony unter Vertrag war, auch in ihren eigenen Studioproduktionen verwursten. Es ist also gut möglich, dass in den nächsten Avengers-Filmen Peter Parker, wie in der Comicvorlage auch, eine tragende Rolle spielen könnte. Bis 2020 sind in Hollywood mehr als 40 weitere Comicverfilmungen geplant. Darunter natürlich auch die Filme des Konkurrenten DC/Warner Bros. 2016 tritt erstmalig Batman v Superman unter der Regie von Zach Snyder (Man of Steel) an. Dort wird auch die gute alte Wonder Woman im neuen Gewand auftauchen, die von Gal Gadot gespielt wird und klar: 2017 wird auch sie ihren eigenen Film bekommen. Ein brummender Kopf gehört scheinbar zum Konzept und als wäre das nicht genug, setzt Marvel seit einiger Zeit außerdem auf eigene TV-Serien. Neben den bereits erwähnten Agents of S.H.I.E.L.D gibt es die Marvel-Serie Agent Carter. Eine weitere Serie Daredevil startete diesen April mit viel Werbeaufwand auf Netflix.

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Führt nur Gutes im Schilde: Chris Evans als Captain America

Man könnte meinen, dass das eingangs zitierte Kulturpessimisten-Szenario Adornos in der Unterhaltungsindustrie einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Unterm Monopol gibt es wirklich kein Makro und Mikro mehr. Disney, respektive Hollywood, hat indes aber auch von Firmen wie Apple, Facebook und Google gelernt. Credo: Man schaffe so viele Kontaktpunkte wie möglich und mache es einem dabei so einfach, komfortabel und konsistent wie es nur geht. Jeder iPhone-Nutzer kennt das Dilemma. Wie will man kritisch gegenüber einer proprietären und herrschsüchtigen Firmenpolitik sein, wenn das Produkt doch auf allen Längen unterhält und überzeugt? Klar, kann man Facebook doof finden, aber wie ist es mit Instagram und WhatsApp, die genauso zur gleichen Firma gehören? Das alles wird im Plot von Avengers: Age of Ultron thematisiert, Antworten werden aber keine geliefert. Wie auch? Zu komplex ist diese digitale Welt mit Finanztransaktionen im Millionstelsekundentakt geworden, da sind selbst Götter wie Thor und Elon-Musk-Typen wie Tony Stark redlich überfordert. Dieser Blockbuster liefert also quasi Ursache und Symptom zugleich. Oder wie der dämliche Opi-Spruch schon immer ging: „Hömma, dat is wie mit die Weiber! Man kann weder mit noch ohne sie.“ Avengers: Age of Ultron ist schrill, laut, überfordernd, flach, aber smart zugleich und am Ende dennoch ganz geil. Disney will damit scheinbar vor allem eines sagen: Wir wissen auch nicht, ob wir Ultron oder die Avengers sind. Die Zeiten von Schneewittchen und böser Hexe, von Schwarz und Weiß sind passé. Wir freuen uns aber jetzt schon, wenn du dir Ende des Jahres den neuen Star Wars anguckst. Oder anders: Willkommen beim großen 21st Century Clusterfuck.

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Avengers: Age of Ultron
USA 2015
Regie und Drehbuch: Joss Whedon
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, James Spader, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders, Elizabeth Olsen, Paul Bettany u.a.
Kamera: Ben Davis
Musik: Danny Elfman, Brian Tyler
Laufzeit: 141 Minuten
ab dem 23. April 2015 im Kino

Eine Liste der geplanten Comicverfilmungen bis 2020

Mix der Woche: Dean DriscollIn The Deep End

Auf dem Weg: Coney Island / 30. März 2009Mit zero Dollar in New York