Mix der Woche: Jóhann JóhannssonVon Shostakovich bis Holger Czukay

JJ-MDW

Mixe gibt es wie Sand am Meer. Einige sind großartig. Dieser hier ist klassisches Neuland.

Die besten Mixe kommen oft genug von Menschen, die die Berufsbezeichnung „DJ“ gar nicht auf ihrer Visitenkarte führen. Ohne Druck, ohne Erwartungshaltung, ohne Sorge, vielleicht zweieinhalb Bookings weniger zu bekommen, wenn der neueste Mix nicht die erwartete Anzahl von Facebook-Likes generiert. So sind die besten Mixe eben von Menschen, die über sich selbst sagen: „Ich bin kein DJ, ich spiele nur Stücke.“

Ob Jóhann Jóhannsson das über sich selbst auch sagen würde, ist nicht überliefert. Wir fragen ihn beim nächsten Mal, wenn wir ihn treffen, als Nachtrag zu unserem langen Interview mit dem in Berlin lebenden Isländer. Und nun: Stille. Das Licht geht aus, das Orchester betritt die Bühne.

Tracklist:

  1. Mihaly Vig: The Turin Horse
  2. Dimitri Shostakovich: String Quartet No. 15 in E Flat Minor Op. 144 – 1. Elegy, Adagio
  3. David Lang: Amelia (I’m Waiting for My Man)
  4. Meredith Monk: Braid 1 and Leaping Song
  5. Robert Turman: Flux
  6. Glenn Branca: Second Movement (The Temple of Venus Pt. 2)
  7. Gloria Coates: Chiaroscuro – Illumination
  8. Witold Lutoslawski: Funeral Music – Prologue
  9. Jón Leifs: Hinsta Kveðja (Elegy) Op. 53 for String Orchestra
  10. Irena Havlová & Vojtěch Havel: Pod Hvězdou Pomiranč (Under The Orange Star)
  11. Charlemagne Palestine: Sliding Fifths (1 2)
  12. Alvin Lucier: I Am Sitting in a Room
  13. Holger Czukay: Boat Woman Song
  14. Charlemagne Palestine: One Two Three Fifths (1 3)

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