»Understanding Digital Capitalism«Unsere Themenreihe: alle Texte im Überblick

Understanding Digital Capitalism Teil 17 Start

Der Austausch digitaler Informationen über Datennetze wird zum zentralen Paradigma des heutigen Kapitalismus. Die Akteure des „network capitalism“ aus dem Silicon Valley prägen die digitale Welt mit ihren Produkten und Services, ihren Markstrategien und ihrer Philosophie. Die Reihe „Understanding Digital Capitalism“ versucht Phänomene, Hintergründe und Zusammenhänge des Digitalen Kapitalismus zu beleuchten und bewegt sich im Spannungsfeld Technik-, Medien- und Ideologiekritik.

Staffel (2015):

In was für Zeiten leben wir? Einleitung

Wir sprechen von Digitalem Kapitalismus, wenn der Austausch digitaler Informationen über Datennetze in den Mittelpunkt der ökonomischen und gesellschaftlichen Aktivitäten gerät.
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Was hat das Google-Auto mit Alan Turing zu tun?

„Self-driving cars“ werden zum Anlass für die Frage genommen, wie weit die Grenzen des informationellen Kapitalismus reichen können.
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Von der großen Industrie zur Informationsgesellschaft

Der Kapitalismus produziert technologische Revolutionen und geht gestärkt aus ihnen hervor. Skizziert wird anhand des Übergangs zur Informationsgesellschaft, wie Information zur wichtigsten Ware wird.
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Vom Paradox digitaler Waren zur „One-Copy-Economy“

Über das Spezifische an Information als Wirtschaftsgut, das Paradox digitaler Daten und den tendenziellen Fall der Grenzkosten in der Streaming-Ökonomie.
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Zum Artikel Teil II

Die Traumfabrik Silicon Valley

Das Silicon Valley bestimmt seit Jahrzehnten, wie wir Informations-Technologie benutzen und hat darüber hinaus enormen ökonomischen, politischen und kulturellen Einfluss auf die Philosophie und Praxis der digitalen Kultur.
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Kritik der kalifornischen Ideologie

Das Konzept der „Californian Ideology“ erklärt die Hegemonie des Silicon Valley aus der Verschmelzung von Neoliberalismus, Technikglaube und gegenkulturellen Elementen, die für Generationen kalifornischer „Entrepreneurs“ bis heute charakteristisch ist.
Zum Artikel Teil I
Zum Artikel Teil II

Zehn Dinge über Google

Wie funktioniert eine Suchmaschine? Womit verdient Google Geld? Warum ist Suchmaschinen-Werbung so lukrativ? Geschichte, Philosophie und Agenda von Google anhand konkreter Beispiele.
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Die amerikanische Kritik

Andrew Keen, Evgeny Morozov und Jaron Lanier werden als zeitgenössische „Internet-Kritiker“ vorgestellt und ihrerseits einer kritischen Revision unterzogen.
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Die soziale Frage und das Facebook-Proletariat

Die digitale Ökonomie generiert auf der einen Seite „siren servers“ (Jaron Lanier) auf der anderen die Nutzer, die unermüdlich Content generieren: Sind die User das neue Proletariat?
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Mythos Social Media

Social-Media-Plattformen sind leere Hüllen, leblose Formen, die erst durch die Inhalte der User zum Leben erweckt werden. Ein Blick hinter die Kulissen der sozialen Beziehungs-Ökonomie.
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Die-Null-Grenzkosten-Singularität

Kritische Auseinandersetzung mit Jeremy Rifkins Collaborative-Commons-Utopie in den Bereichen Information, Energie und Logistik.
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Der Arbeiter-Algorithmus

Maschinen den Menschen oder Menschen die Maschine - wer ersetzt wen?
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TCP/IP-Studies

Wie wirken sich Infrastrukturen auf Machtverhältnisse, Verbreitung von Wissen und Nutzerverhalten aus?
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Infrastruktur-Politik

Strategien und Geschäftsmodelle von Content-Produzenten, Carriern und Mediatoren im Digitalen Kapitalismus.
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General Intellect bei der Arbeit Understanding Digital Capitalism

Die Reihe Understanding Digital Capitalism geht vorerst zu Ende mit einem kleinen Resümee, ein paar abschließenden Thesen und der Anregung, eine Infrastruktur-Politik des Netzes möge sich an der öffentlichen Bibliothek orientieren.
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Staffel II (2016):

Dieser Kapitalismus funktioniert nicht?

Lieber Kapitalismus, wir müssen reden
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Was ist eigentlich Plattform-Kapitalismus?

Geld verdienen mit frei verfügbaren Informationen. Ein Erfolgsmodell
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Die umzäunten Gärten der Plattform-Ökonomie

Private Unternehmen kontrollieren das Software-Angebot für mobile Geräte. Ist das legitim bei einem Service, der immer wieder als Dienst an der Allgemeinheit vermarktet wird? Über walled gardens auf unseren Telefonen und Tablets.
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Teilen und Herrschen – Sharing is Caring

Die Welt sehen, Nachbarn kennenlernen und dabei Geldbeutel und Ressourcen schonen – das alles verspricht die Shareconomy. Wir untersuchen, warum auf dem Weg vom Sharing zur Economy all die guten Vorsätze auf der Strecke bleiben.
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Share a Ride. Uber und die Zukunft der Mobilität

So, wie AirBnB das Hotel-Business durchgerüttelt hat, macht es UBER mit dem Taxigeschäft. Private Fahrten: flexibler, günstiger, zeitgemäßer? Was sind die die Pläne des neuen Players im Mobilitätsmarkt?
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Driving As A Service – Wenn Individualverkehr wie Facebook funktioniert

Die Automobilbranche befindet sich im Wandel. Sagen Manager zumindest selbst. Selbstfahrende Autos und Elektromobilität sind die Stichworte für die Zukunft einer Wirtschaft, die damit klarkommen muss, dass man Autos zukünftig nicht mehr besitzen, sondern lediglich bei Bedarf nutzen wird. Was hat das für Auswirkungen? Und wie will man zukünftig Geld verdienen?
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Wir nannten es Arbeit – zehn Jahre digitale Boheme: eine Bilanz

Vor zehn Jahren erschien Holm Friebes und Sascha Lobos Buch „Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder, Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung“. Eine neue urbane Klasse trat auf den Plan: Die digitale Boheme. Kreativ, mobil und unkonventionell schickte sie sich an, neue Technologien endlich selbstbestimmt zu nutzen und Arbeit für sich neu zu definieren. Was ist aus ihr geworden?
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Die digitale Bohème auf dem Weg in den Burnout

Heute wollen alle arbeiten, und immer mehr Bereiche werden mit Arbeit in Verbindung gebracht, in einem Versuch, diesen Tätigkeiten ähnliche Anerkennung (und Vergütung) angedeihen zu lassen: Beziehungsarbeit, Arbeit an der eigenen Biografie, ehrenamtliche Tätigkeit, Familien-Arbeit. Das Management der Ressource Arbeit wird aus Sicht des Kapitals outgesourced in die Individuen hinein. Diese verwalten ab sofort ihre Arbeitskraft selbst.
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Subjektivitätsmaschine Kapitalismus – Die Geburt des Konsumenten

Rosa Luxemburg war um die Jahrhundertwende der Überzeugung: Sobald die ganze Welt kapitalistisch geworden sei, es also kein Außen mehr gebe und keine für das Kapital neu zu erobernden Märkte mehr, müsse daraufhin die auf Kapitalverwertung beruhende Wirtschaftsweise zusammenbrechen. Weit gefehlt. Zum Artikel

Über den Autor: Timo Daum arbeitet als Dozent in den Bereichen Online, Medien und Digitale Ökonomie. Zum Thema Understanding Digital Capitalism hat eine Veranstaltungsreihe in Berlin stattgefunden.

Filter Tapes 013„A Soul Movie“ von Nano Nansen

Wochenend-WalkmanDiesmal mit Mykki Blanco, The National und Portico